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 Projekt 
Platte Ost/West
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Platte Ost/West

Stadtmuseum Dresden, 2026
Kuratiert von Claudia Quiring, Jonas Malzahn und Anna-Maria Mayerhofer
Ausstellungsgestaltung: Thomas Rustemeyer
Grafik: Anna Kraus, Pia Weiß
Modellbau: Felix Florian, TU Dortmund
Ausstellungsfotografien: Stadtmuseum Dresden, Philipp W.L. Günther

Die Ausstellung untersucht die sozialen, politischen und technischen Dimensionen der Großtafelbauweise in Ost- und Westdeutschland und stellt sie als gesamtdeutsches Phänomen dar. Die Ausstellung gliedert sich auf in eine chronologischen Entwicklung von ersten Experimenten in der „Häuserfabrik“ im Neuen Frankfurt und Entwürfen an der HfG Ulm; über die technische Innovationen und deren massenhafte Anwendung in den Nachkriegsjahren; bis hin zur Frage, wie wir heute und in Zukunft bauen werden. Diese Chronologie wird auf 306 Tafeln präsentiert, die sich an der Wand als skulpturale Figuren abwickeln. Zur Chronologie werden im Zentrum der Ausstellungsräume Themen zum Wohnen in den Plattenbauten und dem Image der „Platte“ in Raumstrukturen präsentiert. Eine Großtafel im Maßstab 1:1 des WBS-70-Plattenbaus dient im Werkstattbereich als Tischplatte für Workshops und Hands-On-Stationen.
Für die Ausstellung konzipierten wir gemeinsam mit der Modellbauwerkstatt Dortmund taktile Stationen für Blinde und Seheingeschränkte. Eine Serie von Hands-On-Stationen für Kinder greift die komplexen Themen der Ausstellung auf und vermittelt sie altersgerecht. Zudem können die Kinder ihr Wissen in einem eigens für die Ausstellung gestaltetes Heft erweitern. Die Ausstellung spricht so ein größeres Publikum an und unternimmt den Versuch der Inklusion.